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IOTA in der Industrie 4.0 – Das Problem der deutschen Unternehmen mit der Digitalisierung & dem IoT

Unter der Überschrift digitale Transformation finden sich auch Begriffe wie Internet of Things, Künstliche Intelligenz/ Artifizielle Intelligenz und Smart Contracts. Unsere Welt wird zweifelsohne immer technologisierter und ohne Internet oder Smartphone würden sich viele Menschen fast verloren fühlen. Die hochgradig schnelllebige Welt von Heute und die technologischen Möglichkeiten vergrößern sich exponentiell zu den Veränderungen in der Gesellschaft Aber auch im Finanzwesen, der Politik, dem Zeitgeschehen. Vieles davon nehmen wir schon fast nicht mehr wahr. Die „Digitale Disruption“ hat längst begonnen.

Der Prozess, der den Umbruch eines bestehenden Geschäftsmodells oder eines bestehendes Produktes, einleitet und durch digitale Innovationen ablöst. In vielen Branchen hat der digitale Wandel bereits deutliche Spuren hinterlassen. Nehmen wir mal die Tourismusbranche. Plötzlich gibt es Portale wie Airbnb, bei denen Privatpersonen Wohnungen und Häuser anmieten können. Die günstige Alternative zu Hotels hat viele große Hoteliers in Bedrängnis gebracht und bedroht sogar deren Kerngeschäft. Der Taxidienst Uber ist ein weiteres Kind des technologischen Wandels, in dem wir uns seit einigen Jahren befinden.

IOTA

Entlang der Wertschöpfungskette gibt es eine Reihe von Knotenpunkten, an denen die Vorteile der Digitalisierung greifen können. Genau hier kommt das Internet of Things ins Spiel. Es beeinflusst nicht nur das Verhältnis zwischen Lieferanten und Kunden. Seine tiefgreifenden Veränderungen beeinflussen sogar die Verfügbarkeit von Waren und Dienstleistungen und damit letztendlich auch das Konsumentenverhalten. In der Industrie 4.0 hat die Entwicklung des IoT bereits deutliche Spuren bei der Produktion und den Produkten selbst hinterlassen. Bei allen Wertschöpfungsketten von industrielle gefertigten und vertriebenen Produkten wird sich das IoT mittel- und ganz sicher langfristig durchsetzen. Dafür müssen sich Unternehmen in allen Ebenen mit größtmöglicher Flexibilität zeigen und offen sein für neue Geschäftsmodelle und Partnerschaften.

IDG Research Services Studie IoT 2018

In jedem fünften Unternehmen haben erste Anwendungen für das Internet der Dinge bereits Einzug gehalten. In unterschiedlichem Ausmaße und mit erheblichen Auswirkungen für Mitarbeiter, Geschäftsführung, Kunden und Lieferanten. IT-Experten sehen laut der Studie zum Thema Internet of Things aus dem Jahr 2018 vor allem in den Bereichen vernetzte Produktion, Qualitätskontrolle und den Smart Connected Products die meisten Potentiale. Die Ansätze sind gegeben und mehr als 62% der befragten Unternehmen sind sehr zufrieden. Sie sehen die Wichtigkeit und sind überzeugt, dass in den nächsten Jahren der Anteil der IoT Anwendungen deutlich zunehmend wird. Über die Hälfte von ihnen sahen den langfristigen Mehrwert bereits einem Jahr. Er lag vor allem in der Steigerung der Produktivität und in der höheren Auslastung der Produktionsmaschinen.

In den Fabriken geht es vor allem um die Steigerung der Produktivität, zahlreiche Roboter oder vollautomatisierte Maschinen kommen zum Einsatz. 29% der befragten Unternehmen wollen die Produktivität mit den Szenarien von Internet of Things und Industrie 4.0 steigern. 27% wollen die Rüstzeit verkürzen, 26% die Energiekosten senken und 18% günstiger produzieren können. Vor allem neue Sensoren, neue Maschinen und einheitliche Schnittstellen sollen dafür angeschafft werden.

Die einheitliche Schnittstelle kann IOTA bilden und es sieht sehr gut aus für die kryptographische Verschlüsselung und dem „gerichteten azyklischen Graph“ der Tangle. Was auf den ersten Blick kompliziert klingt, kann auch in einfachen Worten beschrieben werden. Die Struktur, die sich hinter IOTA verbirgt, ähnelt der des Blockchain. Allerdings hat Tangle einen wesentlichen Vorteil gegenüber der Blockchain Technologie: Sie ist skalierbar und damit auch mit einer hohen Anzahl von gleichzeitigen Transaktionen zuverlässig. Außerdem sind die Transaktionskosten im Cent Bereich bei Tangle möglich. Sie werden auch Mikrotransaktionen genannt und werden benötigt, wenn Maschine 1 einen Auftrag an Maschine 2 gibt. Stell Dir vor, hier würden jeweils Beträge mit mindestens 1 Euro oder sogar darüber hinaus fällig werden. Im Internet of Things spielen Centbeträge und auch darunter einen großen Wert. Schließlich soll nicht die Währung oder das Bezahlen im Vordergrund stehen, sondern die Kommunikation zwischen zwei Parteien. Autonome Maschinen bezahlen sich also mit IOTA gegenseitig.

Auf den Bitcoin Hype folgte die Entwicklung von IOTA

Um im IoT eine Vielzahl von Transaktionen günstig ablaufen lassen zu können, musste eine Alternative zur Blockchain her. 2015 war es dann soweit und IOTA wurde auf den Markt gebracht. In Kombination mit der dahinter liegenden Struktur Tangle kann das als Weiterentwicklung der bisher verwendeten Struktur Blockchain gesehen werden. Das System basiert mit IOTA nicht mehr auf einzelnen Blöcken in einem Netzwerk, sondern auf der Beglaubigung zwei anderer Transaktionen. Jede Transaktion bei Tangle bestätigt zwei vorhergegangen Transaktionen. Der wirtschaftliche Faktor ist nicht unwesentlich dabei, denn während die Blockchain ständig mehr Netzwerkkapazität und Energie braucht, kann die Tangle mit kleinem oder vergleichsweise geringem Speicherbedarf auskommen.

Eine weitere Studie von Computerwoche und CIO mit 385 Entscheidern aus der D-A-CH Region zeigt, dass deutsche Firmen zwar dem Thema eine hohe Relevanz zuordnen, jedoch noch immer im internationalen Vergleich weit hinterher laufen. 23% sehen eine eher niedrige Relevanz von IoT, wobei sich diese Zahl von 28% aus dem Jahr 2016 immerhin schon verbessert hat. Bei den positiven Befürwortern finden sich vor allem große Konzerne. Allerdings ist Deutschland ein Land des Mittelstandes und genau in diesem Bereich fehlen aktuelle IoT Projekte. 30% der Big-Player im Land haben bereits IoT Projekte umgesetzt. Allerdings planen 17% der Befragten derzeit überhaupt kein IoT Projekt zu starten und bei kleinen Unternehmen sind das sogar rund 30%. Bei den Hauptgründen für die Zurückhaltung werden vor allem mangelnde Relevanz, andere Prioritäten und das fehlende Geschäftsmodell angegeben. Bei rund 28% der befragten Unternehmen laufen immerhin schon die Planungen oder man befindet sich aktuell in der Informationsphase.

Die deutschen Unternehmen und das Problem der Digitalisierung

Die Digitalisierung hat jedoch auch negative Auswirkungen, die wir hier nicht unberücksichtigt lassen wollen. Denn sie bedroht viele Arbeitsplätze in Deutschland. Rund 3.4 Millionen Stellen sollen laut Studien in den nächsten 5 Jahren durch Roboter und Algorithmen wegfallen schreibe die „Frankfurter Allgemeine Zeitung“ unter Berufung auf eine Umfrage des IT-Verbandes Bitkom unter 500 deutschen Unternehmen. Das würde bedeuten, dass jede vierte Firma durch die Digitalisierung in ihrer Existenz bedroht ist. Die Kommunikationstechnik hat in den letzten einen starken Rückgang erlebt. Während Mitte der 90er Jahre noch rund 200.000 Arbeitsplätze zur Verfügung standen, sind es laut Bitkom derzeit nur 20.000. Digitalisierung ist allerdings mehr Chance als Risiko und wird an anderen Stellen zahlreiche neue Jobs schaffen. Denn auch wenn Maschinen selbsttätig miteinander kommunizieren werden, so brauchte es Menschen, die die IT-Struktur bereitstellen und warten.

In Deutschland kommt allerdings noch erschwerend hinzu, dass wir hinter anderen Nationen deutlich hinterher hängen und noch immer dabei sind, die unerledigten Hausaufgaben der letzten Jahre aufzuarbeiten. Gleichzeitig müssen wir aber erkennen, dass wir seit eineinhalb Jahrzenten bereits mit Smart Factory und dem Internet der Dinge zu tun haben. Dabei geht es vor allem um die Software und ihre bisher unerkannten und unbekannten Potentiale. Selbstlernend und in gewisser Weise sogar selbstentscheidend werden die Software-Systeme der Zukunft sein. Es geht um ein neues Verständnis für die Potentiale von Software. Menschen rücken ins Zentrum der Arbeits- und Lebenswelt und zugleich werden Prozesse und Organisationsabläufe durch intelligente Software gesteuert.

Es ist unabdingbar für Deutschland, in Sachen Digitalisierung und Autonome Software-Systeme (ASS), den Fuß von der Bremse zu nehmen. Solange wir nur rückwärtig nachholend handeln, verlieren wir das „Vorne“ aus dem Blick. Es gilt die Gestaltungskompetenzen zu erneuern und Energie in die vorausschauende Arbeitsgestaltung durch die Formung intelligenter Algorithmen zu investieren.