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Kontratrend Strategie im Forex

Im Gegensatz zu trendfolgenden Strategien kann man im Forex Positionen auch gegen den Trend aufbauen. Das Prinzip ist dennoch fast dasselbe. Der Unterschied liegt nur darin, dass man quasi kleine Trends innerhalb eines großen Trends nutzt. Kontratrendstrategien sind deshalb auch so beliebt, weil sie ein gegensätzliches Pendent zu dem Trendhandel bieten. Warum ist das von Wichtigkeit? In der Spekulation geht es immer darum sich einen Vorteil zu verschaffen. Entweder man kauft zu einem günstigeren Preis oder man verkauft zu einem teureren. Und da sich so viele im FX-Handel tummeln, die überwiegend den Trendhandel betreiben, wäre es eine Idee sich mit dem Kontratrendhandel zu beschäftigen, da dieser nicht ganz so sehr verbreitet ist.

workflow2Wenn man in Trendrichtung handelt, dann kauft man im Aufwärtstrend an einem Tief (Unterstützung) oder verkauft in einem Abwärtstrend an einem Hoch (Widerstand). Bei einer Kontratrend-Strategie macht man es umgekehrt. Im Aufwärtstrend verkauft man an den Hochs und im Abwärtstrend kauft man an den Tiefs.

 

 

Warum handelt man Kontratrend-Strategien?

Kontratrendstrategien eignen sich dann, wenn man nicht den gesamten Trend handeln möchte sondern den Trend häppchenweise mitnimmt. Trends verlaufen aber bekanntlich nicht in einer geraden Linie nach oben oder unten, sondern zikzak-förmig. Wenn also der Händler anstatt nur eine Trendlinie zu zeichnen, einen Trendkanal benutzt, kann er innerhalb des großen Trends sowohl kaufen als auch verkaufen.

 

Der Trend bewegt sich in der Trendrichtung und korrigiert in die entgegengesetzte. Kontratrendstrategien eigenen sich also gut für den Korrekturhandel. Doch wie identifiziert man Korrekturen?

 

 

findWie erkennt man Kurs-Korrekturen?

Kurs-Korrekturen lassen sich ebenso mit Trendlinien oder technischen Indikatoren erkennen. Sofern der Händler einen Trendkanal gezeichnet hat, kann er in einem Aufwärtstrend die Hochs als Korrektur-Start identifizieren. Entweder das nächste Hoch wird durch das Verlängern der oberen Trendlinie ungefähr geschätzt, oder aber der Trader nutzt Schwächeindikatoren um zu erkennen, dass sich der Trend nicht mehr lange fortsetzt.

 

Sofern der Händler diesen Punkt erkannt hat, kann er an diesem entweder sofort eine Verkaufsorder eingeben, oder aber er wartet ab, bis sich die Schwäche durch einen Einbruch bestätigt und verkauft erst dann.

 

Im nächsten Schritt muss der Händler das Ziel festlegen. Das Ziel ist dabei meistens das Tief in einem Aufwärtstrend. Da die Wahrscheinlichkeit hoch ist, dass der Kurs an diesem Tief bzw. der Unterstützung wieder dreht, sollte der Händler die Position bei Erreichen wieder schließen.

 

Kontratrendstrategien sind gut geeignet bei Aufwärtstrends, da Korrekturen nach unten immer sehr dynamisch ablaufen, während die Aufwärtsbewegung sehr zäh ist. In einem Abwärtstrend wäre der Trendhandel zu empfehlen, ebenso aus demselben Grund.

 

 

 ideaWelche Vorteile bieten Kontratrendstrategien?

Kontratrendstrategien können auf kurzfristiger Basis gehandelt werden, da sie innerhalb eines großen Trends Korrekturen ausnutzen. Allerdings gibt es auch Kontratrendstrategien, die gezielt Trendumkehrformationen nutzen um so früh wie möglich in einem neuen Trend investiert zu sein. Doch diese Art einen Kontratrend zu nutzen ist schwierig und meist nur den erfahrenen Händlern vorbehalten.