DER BESTE FOREX & BINÄR BROKER im Vergleich: BD SWISS!

  • Handelskonto bereits ab 100€!
  • Kostenloses Demokonto
  • Geringe Spreads
  • Reguliert in Großbritannien
  • Erstklassiger Support!

Was ist Forex-Trading?

Forex (FX)- oder Foreign Exchange-Trading beschreibt den Online-Handel von Währungen. Der Forex-Markt ist der größte Kapitalmarkt mit einem Umsatz von nahezu 5 Mrd. U$ am Tag. Länder stehen international in einem wirtschaftlichen Wettbewerb zueinander. Der Wert eines Landes wird daher sehr gut über die Währung definiert. Ein Währungspaar wie beispielsweise EUR/USD stellt daher quasi den Wert zweier Länder gegenüber. In diesem Fall Europa und die USA.

findWas ist Forex-Trading? Der Begriff Forex bedeutet Foreign Exchange Market, also eigentlich Fremdwährungs-Wechselmarkt (wörtlich: “Fremdwechselmarkt”). Es hat sich unter Tradern und Brokern durchaus eingebürgert, “die Forex” zu erwähnen, auch wenn das grammatikalisch nicht ganz korrekt ist. An der Forex werden Devisen gegeneinander getauscht, wobei es aufgrund der vielen Währungen auf der Welt sehr viele Kombinationsmöglichkeiten gibt. Allein das macht den Forexmarkt so interessant. Die Währungen unterscheidet man nach Majors (Euro, US-Dollar, britisches Pfund, Schweizer Franken, japanischer Yen), Minors wie beispielsweise der kanadische und australische Dollar, der chinesische Renminbi (Yuan) oder auch die skandinavischen Kronenwährungen sowie vielen Exoten. Für das Trading ist eigentlich jede Paarung interessant, manchmal vor allem die mit einer exotischen Währung wie etwa der Euro gegen den südafrikanischen Rand (EUR/ZAR). Doch viele Trader fokussieren auf die Majors und einige Minors. Eines steht fest: An der Forex gibt es immer unendlich viele Handelsmöglichkeiten.

 

Die wichtigsten Merkmale der Forex im Überblick

  • Der Forex-Markt ist der größte und liquideste Finanzmarkt der Welt.
  • Marktteilnehmer tauschen direkt untereinander die Währungen.
  • Die jeweiligen Devisenkurse bilden sich durch Angebot und Nachfrage.
  • Trader können die Währungen direkt oder mit Derivaten handeln.
  • Es ist mit gehebelten Derivaten möglich, auf steigende und fallende Kurse von Währungen zu spekulieren.
  • Starke Kursschwankungen plus gehebelte Derivate generieren hohe Gewinnchancen, bergen aber auch enorme Verlustrisiken.
  • Flexible Handelszeiten und der Derivatehandel mit seinen geringen Einsätzen machen den FX-Handel für private Anleger sehr attraktiv.

 


Umfang des Devisenmarktes

candlestick3Der Forexmarkt ist mit Tagesumsätzen von über fünf Billionen US-Dollar der mit Abstand größte Finanzmarkt. Währungen werden zwischen Banken und Unternehmen gehandelt, darüber hinaus schließen sich Banken, große Konzerne und große FX-Broker zu Liquiditätspools zusammen, die in einem ECN (Electronic Communication Network) verknüpft sind. Es gab früher spezialisierte Forexbörsen, doch diese ECN-Pools haben die Börsenplätze inzwischen ersetzt. Der Handel findet also außerbörslich (OTC = Over-the-Counter) statt. Die Devisen (Währungen) werden stets in Paaren gehandelt. Das kann also der Euro gegen den US-Dollar (EUR/USD) oder gegen das britisches Pfund (EUR/GBP) sein, der US-Dollar gegen den japanischen Yen (USD/JPY), das britische Pfund gegen den Schweizer Franken (GBP/CHF) und so fort. Das am meisten gehandelte Paar ist EUR/USD. Die hohe Nachfrage nach Währungen lässt deren Kurs steigen, Ursachen hierfür sind die wirtschaftliche Entwicklung des Landes und seiner Unternehmen, die Höhe der nationalen Leitzinsen und politische Ereignisse wie etwa das Brexit-Votum der Briten im Juni 2016.

 

Wichtige politische Ereignisse können einen hohen Einfluss auf den Kurs einer Währung ausüben, der wirtschaftlich nicht begründet ist. So stürzte das britische Pfund unmittelbar nach dem Referendum über einen Brexit schlagartig ab, obwohl es in den Tagen danach noch keine wirtschaftlichen Auswirkungen durch den Austritt der Briten aus der EU gab. Trader sollten sich daher auch für fundamentale Ereignisse interessieren, die Währungskurse beeinflussen können. Leitzinsentscheidungen der Zentralbanken sind beispielsweise regelmäßige Fundamentalereignisse, darauf ist etwa quartalsweise zu achten.



Wie wird an der Forex Geld verdient?

moneyEin Forex-Trader gewinnt eine Rendite, wenn er den Kurs einer Währung richtig prognostiziert. Hierfür kann er mit Derivaten - das häufigste Handelsinstrument von privaten Tradern - Long- und Short-Positionen eingehen. Sollte ein Trader glauben, dass der Euro gegen den US-Dollar steigen kann, spekuliert er mit einem Derivat long auf EUR/USD. Auch eine Short-Position wäre möglich, wenn die Erwartung von einem sinkenden Euro- versus Dollarkurs ausgeht. Damit ist die Kursrichtung für den Gewinn unerheblich. Die eingesetzten Derivate können CFDs, Knock-outs und klassische Optionen sein, ein Sonderfall sind Binäre Optionen. Diese Derivate partizipieren auf eine bestimmte Weise an der Kursentwicklung. Sie können beispielsweise 1:1 bis 1:2 mit dem Kurs mitlaufen, so verhalten sich viele CFDs und Knock-outs. Sie können einem Zeitwertverfall unterliegen und mit der Volatilität stärker oder geringer im Preis schwanken (klassische Optionen), sie können auch einen festen Betrag mit bestimmten Kursereignissen gewinnen (Binäre Optionen). Die Derivate laufen gehebelt mit, die Hebel können 1:100, 1:200, aber auch 1:400 oder 1:1.000 (und mehr) betragen. Das bedeutet, der private Trader kann mit sehr wenig Kapital am Forex-Handel teilnehmen.

 

Es ist nur zu beachten, dass die Hebel auch zu sehr schnellen und hohen Verlusten führen können. Gegen diese sichert sich der Trader zwar mit einem Stopploss ab, doch bei sehr hohen Hebeln müsste der Stopp sehr knapp gesetzt werden, was wiederum nicht der Kursentwicklung entsprechen kann. Große Unternehmen, Banken und stark kapitalisierte Trader handeln auch Forex-Lots, also die Währung selbst. Ein Lot sind 100.000 Einheiten einer Währung, es gibt auch Mini-/Micro-Lots (10.000 / 1.000 Währungseinheiten). Die Bewegungen sind entsprechend viel kleiner, weil der Hebel entfällt, doch das Risiko ist auch kleiner. Der Kapitaleinsatz ist hingegen ungleich höher. Banken und Konzerne müssen jedoch die Währungen direkt handeln, weil sie einfach die Devisen in einer bestimmten Währung brauchen. Ein Konzern beispielsweise tauscht Euro gegen US-Dollar, um aus Euro-Gewinnen seine US-Beschäftigten und -Lieferanten zu bezahlen. Diese echten Devisengeschäfte finden im vielfachen Millionenbereich bei einer einzigen Transaktion statt und bewegen eigentlich den Devisenmarkt.

 

Forex-Handelszeiten

chart4An der Forex wird bis zur Nacht von Freitag zu Samstag und ab der Nacht von Sonntag zu Montag gehandelt. An einigen wenigen Feiertagen bleiben die Börsen weltweit geschlossen. Irgendwo auf der Welt sind immer Börsen geöffnet, sodass Trader eigentlich (wochentags) auch nachts handeln können, wenn ihr Broker den Zugriff auf fremde Börsenplätze ermöglicht oder für die Eigenderivate auch nachts Kurse stellt und Stopps auslöst. Das wären beispielsweise CFDs und Binäre Optionen, welche die Broker als Market Maker an die Trader verkaufen und von diesen zurückkaufen. Ob der Broker so handelt, muss der Trader zwingend vorab in Erfahrung bringen. Es gibt einige Broker, die mit dem “Handel 24/7” werben, doch das bedeutet nicht unbedingt, dass rund um die Uhr Werte ein- oder ausgestoppt werden. Es können bestenfalls rund um die Uhr die Orders gesetzt werden, die erst dann eingestoppt werden, wenn der einheimische Börsenplatz wieder geöffnet hat. Nun findet der Forexhandel selbst - das heißt, der Handel der Devisen - natürlich außerbörslich statt. Die Handelsteilnehmer (siehe oben) orientieren sich aber an den Börsenhandelszeiten, zudem werden viele Derivate - nämlich die große Gruppe der Knock-outs und klassischen Optionen - über Börsenhandelsplätze gehandelt. Es gibt auch die Möglichkeit, sie mit den Emittenten OTC zu handeln, doch auch das ist eher zu den Börsenhandelszeiten möglich. Es ist Tradern dringend zu empfehlen, die zeitliche Handelbarkeit ihres gewählten Handelsinstruments zu überprüfen.


Forex-Trading für Anfänger

Der Forex-Handel erlebt seit einigen Jahren einen Boom vor allem durch den Derivate-Handel. Über die Derivate wird er auch für Anfänger interessant. Diese können bei den meisten Brokern ein Demokonto einrichten und mit virtuellem Geld erproben, welche Gewinne möglich sind und welche Verluste zwischenzeitlich zu ertragen wären. Erst mit einer ausgefeilten Handelsstrategie empfiehlt sich der Echtgeldhandel, der zunächst mit kleinen Einsätzen begonnen werden sollte. Abschließend noch einige Tipps für Einsteiger in den Forex-Markt:

 

  • Vergleichen Sie Broker und achten Sie auf deren Marktmodell.
  • Geringe Gebühren (Spreads, Kommissionen) sind wichtiger als Einzahlungsboni.
  • Achten Sie auf Ihr Risikomanagement.
  • Nutzen Sie Konten mit garantierten Stopps, die eine Nachschusspflicht verhindern.
  • Nutzen Sie ein Demokonto.
  • Beginnen Sie mit niedrigen Hebeln.

 

Als Fazit verbleibt der Vermerk, dass sich das Forex-Trading für jedermann eignet und auch mit wenig Kapital begonnen werden kann. Am Anfang des Handels steht der genaue Brokervergleich.