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Gebühren im Forex-Handel

Die Gebühren im Forex-Handel sollten von jedem Händler genau studiert werden. Oft hat es den Anschein, dass die Gebühren nur einen geringen Anteil betragen. Das liegt daran, dass sie für Laien nicht auf Anhieb erkennbar sind und zudem auch je nach Broker variieren können. Grundsätzlich entstehen Gebühren auf drei Wegen. Über den Spread, die Kommission und die Swap-Gebühren.

bonusSpread-Gebühren

Die Spread-Gebühren stellen die Differenz zwischen dem Ankauf- und Verkaufskurs dar. Wenn der Händler 1 Lot EUR/USD kauft, dann kauft er 100.000 € zu dem angebotenen Verkaufskurs des Brokers. Der Broker wiederum hat die 100.000 € zum Ankaufkurs erworben und kassiert somit den Unterschiedsbetrag als sein Profit aus der Vermittlung.

 

Je liquider das Währungspaar um so enger ist der Spread. Das ist wettbewerbstechnisch bedingt. Aufgrund der Spread-Arbitrage auf dem Interbanken-Markt verengen sich die Spreads.

 

Spreads können vom Broker entweder fest oder variabel bestimmt sein.

Im ersten Fall werben viele mit einem festen Spread von ca. maximal 1 Pip. Dazu muss man wissen, dass Spreads aber grundsätzlich variabel sind und sich je nach Schwankungsbreite (Volatilität) der Kurse verengen oder ausbreiten. Bei hoher Volatilität verbreitern sich die Spreads.

 

Wenn also ein Broker einen festen Spread von 1 Pip anbietet, dann muss das nicht immer positiv aber auch nicht unbedingt negativ sein. Je nach Schwankungsbreite kann der Händler einen günstigeren Spread bekommen als es der variable Markt-Spread vorgibt. Doch in den meisten Fällen wagen sich Privatkunden weniger an volatile Märkte, womit die Vergünstigung eher unwahrscheinlich ist.

 

Der zweite Fall ist derjenige, indem der Broker den variablen Spread als Gebühr berechnet. In diesem Fall gibt er sozusagen den Markt-Spread der Banken an den Kunden weiter. Entweder er rechnet einen Aufschlag drauf oder er kassiert statt dem Aufschlag eine Kommissionsgebühr. Das ist sozusagen der Betrag, der dem Broker entgeht, wenn er keinen Aufschlag auf den Spread berechnet, sondern ihn an den Kunden weiter gibt.

 

 

bankKommissionsgebühren, Half-Turn und Round-Turn

Wie oben bereits kurz dargestellt fallen Kommissionsgebühren dann an, wenn der Broker den Intermarkt-Spread an den Kunden weiter gibt und keinen Aufschlag berechnet. So verdient er an der Vermittlung.

 

Die Kommissionsgebühr wird pro Order, also jeweils pro Kauf und Wiederverkauf berechnet. Man nennt die Gebühr für eine Order Half-Turn. Beide zusammen ergeben dann den Round-Turn. In der Regel beträgt der Round-Turn für 1 Lot EUR/USD 6 € oder 0,006 % des gehandelten Wertes.

 

 

moneySwap-Gebühren

Swap-Gebühren sind die Gebühren, an denen sich die meisten Händler die Zähne zerbeißen. Diese fallen an wenn man Positionen über Nacht hält. Um sich das besser vorzustellen sollte man sich den Begriff näher anschauen.

 

„Swap“ ist ein englischer Begriff für „Tausch“ und bedeutet, dass der Broker die Position des Händlers über einen Swap also Tausch abbildet. Wenn der Händler zu 1.000€ Sicherheitsleistung 100.000 € kauft, dann muss die Bank, auch der Swap-Partner genannt, den vollen Betrag auf einem Währungskonto hinterlegen solange die Position läuft. Dafür kassiert der Händler den entsprechenden Zins in der EU.

 

Da der Devisenhandel ein zweiseitiges Geschäft ist und man gleichzeitig auch U$-Dollar verkauft, muss auch dieses Geschäft über einen Interbanken-Swap abgebildet werden. Doch in diesen Fall muss der Händler den entsprechenden Zins bezahlen. Beide Swaps werden gegeneinander gestellt und es ergibt sich in der Regel ein negativer Betrag, da der Zins in dem Land deren Währung man gekauft hat oft geringer ist als der der verkauften Währung.

 

Der Händler muss daher zwingend auf die Zinsunterschiede beider Länder achten. Besonders bei Schwellenländerwährungen sind die Unterschiede gravierend und können zum einen sehr hohe positive als auch negative Swap-Gebühren aufweisen. Je nachdem ob man die Währung kauft oder verkauft, siehe Beispiel.