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Was ist der Forex-Hebel?

Zu den grundsätzlichen Gebühren und Kosten im Forex-Handel, die sich in der Regel aus dem Spread, den Kommissions- und den Swap-Gebühren zusammen setzten, muss der Händler auch eine Sicherheitsleistung hinterlegen. Die sogenannte Margin. Wenn der Händler also einen Lot EUR/USD handeln möchte, der standardgemäß 100.000 € beträgt, so muss er nur eine Margin in Höhe von 1.000 € hinterlegen. Das wäre ein Bezugsverhältnis von 1:100 oder ein Prozentsatz von 1% des realen gehandelten Wertes von 100.000 €.

Die Margin hat die Funktion der Absicherung des Brokers. Mindestens diesen Betrag muss der Händler hinterlegen. Sollte seine Position ins Minus laufen, wird zunächst sein Konto belastet. Sollte das Kapital nicht ausreichen greift die Margin. Der Händler muss daher immer dafür sorgen, dass genügend Kapital vorgehalten wird. Sofern die Position geschlossen wird, bekommt der Händler die Margin wieder zurück.

 

hirarchieWie entsteht der Hebel-Effekt?

Eine Aktie wird mit einem Bezugsverhältnis (siehe oben) von 1:1 bezahlt. Man muss also die vollen 100 % des Preises entrichten. Wenn der Händler also eine Aktie kauft, die 10 € pro Stück kostet, muss er auch 10 € dafür bezahlen. Steigt der Kurs der Aktie auf 11 € und der Händler verkauft diese wieder, dann hat er einen Gewinn von 1 € gemacht. Das wären 10 % Rendite.

 

Jetzt nehmen wir an wir bezahlen nur eine Margin von 1 € und können dafür an der Kursveränderung derselben Aktie teil nehmen. Wenn der Kurs der Aktie wie gehabt um 1 € auf 11 € steigt, dann haben wir auch 1 € Gewinn gemacht. Doch bezogen auf unseren Einsatz von 1 € sind das bereits 100 % Rendite. Das ist der Hebel-Effekt.

 

Der Hebel-Effekt sorgt dafür, dass der Händler mit einem geringeren Einsatz eine höhere Rendite erreichen kann. Und genauso funktioniert der Hebel auch im Forex-Handel. Wenn der Händler nur 1.000 € für einen Lot EUR/USD handelt, partizipiert er an der Kursveränderung dennoch als hätte er die vollen 100.000 € gezahlt.

 

chart5Hebel auch in negativer Richtung

Doch Vorsicht, den der Hebel gilt auch in die entgegengesetzte Richtung. Das heißt, genau so schnell kann auch der Verlust von 100 % oder darüber entstehen. In der Regel ermöglicht der Broker dem Händler die Wahl für das Bezugsverhältnis:

 

Will der Händler einen kleineren Hebel zwecks Risikominderung haben, so kann er auch ein Bezugsverhältnis von 10:100 wählen. Er hinterlegt dann in diesem Fall eine Margin von 10 %. Er kann aber auch einen höheren Hebel wählen indem er 1:500 als Bezugsverhältnis bestimmt. Dann zahlt er nur noch 0,5 %.

 

Die Hebelwirkung ist die Eigenschaft die all denen Produkten zugrunde liegt, die per Definition als die risikoreichsten Produkte gelten. Dabei muss man jedoch unterscheiden, dass hier nicht das Risiko der Kursveränderung gemeint ist, sondern das Risiko des möglichen Verlustes. Denn die Verluste können mit gehebelten Produkten das vorhandene Kapital übersteigen. Zum Vergleich: Aktien, die 1:1 gekauft werden, können nur bis zum Null-Wert fallen. Bei gehebelten Produkten kann eine Nachforderung seitens des Brokers verlangt werden.