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Forex Arbitrage

Arbitrage ist ein Begriff, der das Ausnutzen von Preisunterschieden umschreibt. Es gibt mehrere Möglichkeiten Arbitrage zu betreiben, doch in der Regel erfordert erfolgreiche Arbitrage entweder sehr gute Marktkenntnisse oder Schnelligkeit. Das letztere wird in den meisten Fällen keinem privaten Trader gelingen, da das mittlerweile Algorithmen übernehmen, so auch im Rahmen des Hoch-Frequenz-Handels.

Die Schnelligkeit ist aber auch der Grund, warum Arbitrage kaum mehr möglich ist. Arbitrage bedeutet immer, dass sich die beiden gegenüber gestellten Preise so schnell wie möglich angleichen werden. Aufgrund der immer schneller werdenden Comupter-Systeme, die auch Preisunterschiede schneller feststellen können als ein menschlicher Analyst, ist Arbitrage für den privaten Händler sehr schwer umzusetzen.

 

chart areaWelche Möglichkeiten gibt es um Arbitrage zu betreiben?

Als privater Händler gibt es im Forex-Handel zwei Möglichkeiten Arbitrage zu betreiben. Man kann zum einen über Korrelationen gewisse Zusammenhänge innerhalb bestimmter Währungspaare identifizieren und diese ausnutzen. Oder man verdient an Zinsunterschieden der jeweiligen Währungen, die gegeneinander gehandelt werden.

 

1. Fall

Im ersten Fall kann man die vielen Korrelationstabellen nutzen, die mittlerweile von Finanz-Informationsportalen zur Verfügung gestellt werden. Viele Währungspaare korrelieren miteinander, da sie entweder gegen den U$-Dollar oder den Euro gehandelt werden. Für den Händler geht es nun darum zu erkennen, welche Währungspaare sehr eng korrelieren und zum Zeitpunkt aber eine größere Divergenz darstellen.

 

Wenn beispielsweise das Währungspaar EUR/USD stark eingebrochen ist, das Paar GBP/USD sich dennoch gut hält, dann kann man darauf spekulieren, dass das Währungspaar GBP/USD in kurzer Zeit ebenso einbrechen wird. Dabei sollten Korrelationen auch auf unterschiedlichen Zeitebenen betrachtet werden.

 

2. Fall

Die zweite Möglichkeit Arbitrage zu nutzen, wäre die Zinsarbitrage. Vor allem Schwellenländerwährungen weisen oft eine höhere Verzinsung auf als beispielsweise der U$-Dollar oder der Euro, gegen die Schwellenländerwährungen gehandelt werden.

 

Aufgrund der Swap-Gebühren, die entstehen, weil eine Verzinsung über nacht stattfindet, können diese Unterschiede positiv ausgenutzt werden. Beispielsweise handelt man das Währungspaar USD/RUB short. In diesem Fall kauft man Rubel und verkauft U$. Der Zins für den Rubel, der aktuell bei 10,5% liegt wird gutgeschrieben, während der Zins für den U$, der bei 0,05% liegt wird fällig. Die Differenz ist so groß, dass hier statt Swap-Gebühren, Swap-Gutschriften in einem hohen Maße stattfinden.

 

Natürlich sollte man die Zinsarbitrage nur dann betreiben, wenn man davon ausgeht, dass der russische Rubel in naher Zukunft aufwertet. Ansonsten macht man größere Kursverluste als Zinsgewinne.

 

chart stepFazit

Forex-Arbitrage kann funktionieren, wenn man sich gut mit Korrelationen der jeweiligen Währungspaare auskennt. Erkennt man extreme Unterschiede in der Kursentwicklung stark korrelierender Währungspaare, kann man darauf spekulieren, dass sich diese Divergenz wieder verengt.

 

Im Forex können Zinsunterschiede der jeweiligen Währungen über die Swap-Gebühren oder – Gutschriften zum Vorteil ausgenutzt werden. Das gilt besonders für Schwellenländerwährungen.

 

Aufgrund der Schnelligkeit von Algorithmen ist Arbitrage jedoch kaum oder nur sehr schwer umzusetzen, besonders in so einem liquiden Markt wie dem Foreign-Exchange Markt.