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Wie findet man einen seriösen CFD Broker?

Im CFD Brokervergleich sollten das Regulierungsumfeld, die Gesamtkosten im Handel und die Transparenz des Marktmodells den Ausschlag geben. Kritische Anleger arbeiten im Vergleich einen Kriterienkatalog Punkt für Punkt ab.

bank2Das Regulierungsumfeld

Notwendige Bedingung sollte eine Regulierung durch eine Finanzaufsichtsbehörde eines EU/EWR Mitgliedstaates sein. Broker aus Übersee – etwa mit Sitz auf den Malediven oder in Belize – scheiden aus. Trotz der EU Finanzmarktrichtlinie gibt es auch innerhalb der Europäischen Union/EWR gravierende Unterschiede in der Regulierungspraxis. Ein Broker mit Sitz in Großbritannien oder der Schweiz ist ceteris paribus einen Broker mit Sitz auf Zypern vorzuziehen.

 

Achtung: Viele Broker führen im Impressum die Zuständigkeit der Bafin, der britischen FCA usw. auf, obwohl in den betreffenden Ländern lediglich eine Zweigniederlassung unterhalten wird. Entscheidend ist das Hauptsitzland bzw. der Sitz einer vollwertigen Tochtergesellschaft. Die Aufsicht über Zweigniederlassungen beschränkt sich - pointiert formuliert - auf die Prüfung der Postadresse.

 

 

Die Sicherheit der Kundengelder

Spätestens wenn die Einsätze über Bagatellbeträge hinausgehen und einige 1000 € eingezahlt werden kommt auch der Einlagensicherung eine bedeutende Rolle zu. Broker mit Banklizenz können Kundengelder selbst verwahren, Broker ohne Banklizenz verwahren Kundengelder bei Kreditinstituten. Die Kundengelder müssen getrennt vom Betriebsvermögen bilanziert und sollten bei Banken mit Anschluss an eine belastbare Einlagensicherung verwahrt werden. Belastbar sind etwa die Einlagensicherungssysteme in Deutschland, Österreich und Großbritannien. Bei dort ansässigen Banken können auch Broker aus Zypern und anderen Ländern mit angeschlagenem Finanzsystem Kundengelder verwahren.

 

 

Das Marktmodell

Der europäische Markt für CFD Broker teilt sich in zwei Brokergruppen auf: Während die meisten Anbieter als Market Maker auftreten bietet eine Minderheit der Broker DMA Trading an. Letzteres ist aufgrund der sehr viel besseren Transparenz vorzuziehen. Bei DMA Brokern werden Differenzkontakte zu objektiv nachvollziehbaren Kursen einer Referenzbörse abgerechnet. Bei Market Makern besteht dagegen prinzipiell das Risiko von Interessenkonflikten, weil diese Broker nicht nur an der Entgegennahme von Transaktionen, sondern auch am Handel gegen ihre Kunden verdienen können.

 

 

broker3Die eigene Marktposition des Brokers

Vor allem in Südeuropa braucht es zur Gründung eines CFD Brokers nicht viel: die Kapitalanforderungen sind überschaubar und MetaTrader4 steht Brokern als Handelsplattform kostenlos zur Verfügung. Trader sollten sich unabhängig vom zugrundeliegenden Marktmodell ein Bild von der eigenen Marktposition eines CFD Brokers machen.

 

Nur Broker mit einer gewissen kritischen Masse sind in der Lage, günstige Handelskonditionen dauerhaft und betriebswirtschaftlich sinnvoll anzubieten. Erstens besteht ein wesentlicher Teil der Kosten von Brokerhäusern aus Fixkosten, die umso weniger zu Buche schlagen, je mehr Orders durchgeführt werden. Zweitens müssen auch CFD Broker Operation am Finanzmarkt durchführen, die für große Häuser sehr viel kostengünstiger sind als für kleine Broker.

 

 

Die Konditionen im Handel

Die Konditionen im Handel unterscheiden sich zwischen verschiedenen Brokern zum Teil deutlich. Die Summe aus Spreads, Kommissionen, Finanzierungskosten und weiteren Entgelten z. B. für die Nutzung von Software ist essenziell für den langfristigen Handelserfolg. Dagegen bringt es wenig, nur einzelne Preisbestandteile wie z. B. Kommissionen zu betrachten. Es bringt wenig, wenn ein Broker (wie fast alle Market Maker) mit kommissionsfreiem Handel in CFDs wird und dafür die Geld/Brief-Spannen sehr breit ansetzt.

 

 

Das Interesse am deutschen Markt

Anleger sollten im Vergleich auch berücksichtigen, ob ein Broker den deutschen Markt mutmaßlich lediglich peripher abdeckt oder tatsächliches Interesse an den Tag legt. Ersteres ist anzunehmen wenn allenfalls ein Teil des Internetauftritts in deutscher Sprache verfügbar und der telefonische Kundenservice nur in Englisch erreichbar ist. Hier sei vor Selbstüberschätzung gewarnt: Komplizierte Gespräche über Details von Kontraktabrechnungen oder Bestandteile der Geschäftsbedingungen erfordern weitaus mehr als nur überdurchschnittliche Englischkenntnisse.