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CFD und Steuern

Kapitalerträge aus dem Handel mit Differenzkontrakten fallen unter die Abgeltungssteuer, die auch auf Kursgewinne am Aktien- oder Terminhandel anfällt. Die Steuer zu umgehen ist auf legalem Wege nicht möglich, sie aufzuschieben dagegen schon. Ein Überblick über Steuersätze, Verlustverrechnung und Optimierungsmöglichkeiten. Differenzkontakte fallen gemäß § 2 Abs. 3 Wertpapierhandelsgesetz unter die Begriffsbestimmung von Termingeschäften. Das gilt auch für CFDs, die sich auf Währungspaare beziehen und bei denen kein rechtlicher Anspruch des Anlegers auf die physische Auslieferung von Devisen (Sorten) besteht.

bonusCFDs und Verlustverrechnung

Der Steuersatz beträgt unabhängig vom persönlichen Einkommen des Anlegers 25 % zuzüglich Solidaritätszuschlag und Kirchensteuer (die seit dem Jahr 2015 ebenso wie die sonstigen Bestandteile der Steuerschuld direkt auf Bankebene einbehalten und abgeführt wird).

 

Gewinne aus dem Handel mit CFDs werden mit Verlusten aus allen anderen Kapitalertragsarten mit Ausnahme von Kursverlusten aus Aktiengeschäften verrechnet. Ertragsmindernd wirken darüber hinaus alle im direkten Zusammenhang mit dem Handel angefallenen Kosten, darunter insbesondere Finanzierungskosten und Kommissionen. Die Spreads wirken sich über die Abrechnungspreise ertragsmindernd aus.

 

 

Abgeltungssteuer bei CFD Brokern im Ausland

Broker mit Sitz im EU Ausland führen die Abgeltungssteuer nicht automatisch ab. Das gilt auch, wenn in Deutschland eine Zweigniederlassung existiert, da diese anders als eine vollwertige Tochtergesellschaft nicht als Zahlstelle der deutschen Finanzbehörden auftritt. Anleger sind in diesem Fall dazu verpflichtet, die Steuer ihrem Finanzamt zu melden und rechtzeitig abzuführen.

 

Deutsche Broker behalten den auf Gewinne anfallenden Steueranteil entweder nach jeder Transaktion oder in kurzen zeitlichen Abständen ein und buchen die voraussichtliche Steuerschuld zunächst auf ein Unterkonto. Fallen im selben Steuerjahr zu einem späteren Zeitpunkt Verluste an, kann ein Teil der einbehaltenen Steuer wieder ausgezahlt werden.

 

 

chart5Verluste ins nächste Jahr oder zu einem anderen Broker übertragen

Auslandsbroker bieten durch den Verzicht auf die sofortige Blockierung von Steuervorauszahlungen einen Liquiditätsvorteil. Wird die dadurch freigesetzte Liquidität zum Einsatz in spekulativen Märkten genutzt kann es im schlimmsten Falle dazu kommen, dass Ansprüche des Finanzamts nicht mehr rechtzeitig beglichen werden können. Der Versuch, die Abgeltungssteuer durch die Unterlassung der Anzeige beim zuständigen Finanzamt zu umgehen ist erstens illegal und zweitens aussichtslos, da sich die Finanzbehörden innerhalb der EU über automatisierte Datenabgleiche regelmäßig austauschen.

 

Übersteigen in einem Steuerjahr die Verluste die Gewinne kann der Verlustsaldo ins nächste Jahr übertragen werden. Es ist möglich, bei einem CFD Broker angelaufene Verluste zu einem anderen CFD Broker zu übertragen. Dazu muss beim abgebenden Broker eine Verlustbescheinigung angefordert werden.

 

 

moneyWas passiert bei einer Dividendengutschrift?

CFD Trader sollten Zins- und Dividendentermine ihrer Basiswerte berücksichtigen. Inhaber einer Long-CFD Position auf eine Aktie erhalten am Dividendenstichtag eine Gutschrift in Höhe der Dividende, die durch den Broker um die Abgeltungssteuer gekürzt wird. Am selben Tag reduziert sich ceteris paribus der Kurs der Aktie um den ausgeschütteten Betrag, was sich äquivalent auf den CFD Kontrakt auswirkt.

 

Jedem Anleger steht ein jährlicher Freibetrag in Höhe von 801 € (1602 € für gemeinsam veranlagte Ehegatten) für Einnahmen aus Kapitalerträgen zur Verfügung. Um diesen geltend zu machen muss dem kontoführenden Broker ein Freistellungsauftrag erteilt werden. Freistellungsaufträge können auf verschiedene Banken und Broker verteilt werden. Änderungen können bis kurz vor Ende des laufenden Steuerjahres vorgenommen werden.