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CFD Trading (Vor- und Nachteile)

CFDs versprechen hohe Gewinne, ermöglichen hohe Finanzhebel und sind auch ohne weiterreichende Derivatekenntnisse verständlich, argumentieren die Befürworter von Differenzkontrakten. Kritiker führen die Intransparenz bei den Abrechnungskursen und der Regulierung ins Feld. Eine Abwägung der Vor- und Nachteile von CFDs.

checkVorteil I: Einfache Preisbildung

Die Wertentwicklung eines CFDs hängt ausschließlich von der Kursentwicklung des zugrundeliegenden Basiswertes (Underlying) ab. Dadurch ist die Preisbildung von Differenzkontrakten sehr einfach nachvollziehbar. Bei Optionen und Optionsscheinen verhält es sich ganz anders: Hier spielen die implizite Volatilität und die Restlaufzeit der Option eine entscheidende Rolle für deren Kurswert. CFDs sind in diesem Punkt Turbozertifikaten mit Knock-out-Schwelle sehr ähnlich. Allerdings gibt es bei CFDs keine „harte“ k.o. Schwelle, stattdessen werden Marginsätze festgelegt.

 

 

Vorteil II: niedrige Margin und Kontraktgrößen

Es ist kein Zufall das CFD Broker Konten bereits für Mindesteinlagen im dreistelligen Bereich eröffnen. Die Kapitalanforderungen im CFD Handel sind deutlich niedriger als im Handel mit Terminkontrakten oder Wertpapieren. Ein Beispiel: Der an der Terminbörse EUREX gehandelte DAX Future weist einen Kontraktwert von 25 € pro Indexpunkt auf. Notiert der Index bei 8000 Punkten entspricht das ein Kontraktwert von 200.000 €, so dass bei einem Marginsatz von 5 % eine Sicherheitsleistung von 10.000 € für die Eröffnung lediglich eines einzigen Kontraktes erforderlich ist.

 

CFD Broker setzen die Kontraktwerte deutlich niedriger an - häufig z. B. bei 1,0 € pro Indexpunkt. Auch die Initial Margin ist zumeist niedriger – bei Indices sind 0,5-2 % üblich. Eine Position in einem DAX-CFD kann so bereits ab 40 € Einsatz eröffnet werden. Diese Größenordnungen eignen sich für die Belange von Privatanlegern sehr viel besser.

 

 

Vorteil III: Geringere Transaktionskosten vor allem bei kleinen Orders

Vor allem Einsteiger handeln häufig relativ kleine Positionen. Im börslichen (und auch im außerbörslichen) Handel mit Hebelzertifikaten fallen dafür die Mindestordergebühren an, die je nach Broker zwischen vier und acht Euro betragen. Sehr kleine Orders werden dadurch unwirtschaftlich. Market Maker ermöglichen ihren Kunden den Handel mit CFDs ohne pauschale Transaktionskosten und verdienen ihr Geld durch die ausschließlich vom Ordervolumen abhängige Geld/Brief-Spanne.

 

 

Vorteil IV: Große Finanzhebel

Im Handel mit CFDs können sehr viel größere Finanzhebel eingesetzt werden als es bei Futures und Turbozertifikaten in der Regel der Fall ist. Abhängig vom zugrundeliegenden Basiswert können Anleger mit dem bis zu 200fachen ihres Einsatzes handeln. Große Finanzhebel sind nicht nur für Spekulanten nützlich: Anleger können mit CFDs bei geringem Kapitaleinsatz ein bestehendes Wertpapierportfolio effizient absichern.

 

 

Vorteil V: Viele Basiswerte und Komplettlösung für Trader

Die meisten CFD Broker bieten Tradern eine Komplettlösung für den aktiven Handel an den Finanzmärkten. Erstens umfasst der Basiswertekatalog der Broker typischerweise eine Vielzahl an handelbaren Instrumenten aus allen relevanten Anlageklassen. Zweitens statten die meisten Broker infolge des hohen Konkurrenzdrucks ihre Plattformen mit leistungsfähigen Funktionen wie z. B. Chartingtools, Entwicklungsumgebungen für automatisierte Handelssysteme etc. aus. Drittens sind keine zusätzlichen Kursabonnements erforderlich.

 

Der Handel mit CFDs ist mit einigen besonderen Risiken verbunden und weist im Vergleich zum börslich regulierten Handel einige Nachteile auf. Diese sollen keineswegs verschwiegen werden.

 

 

cancelNachteil I: Intransparente Abrechnungskurse bei Market Makern

Die meisten CFD Broker auf dem europäischen Markt sind Market Maker, die Ankaufs- und Verkaufskurse selbst stellen. Anlegern fehlt es dadurch an Transparenz: Es lässt sich nicht nachvollziehen ob die abgerechneten Kurse fair sind und ob der Broker möglicherweise gegen seine Kunden handelt. Auch wenn die meisten Market Maker seriös arbeiten, räumen sich fast alle Anbieter in ihren Geschäftsbedingungen das Recht zur Kursstellung nach billigem Ermessen und die Möglichkeit zu einer prinzipiell beliebigen Ausweitung der Spreads ein.

 

 

Nachteil II: Unübersichtliche Regulierungspraxis

In der Theorie stellt die Regulierung von CFD Brokern kein Problem dar: Alle in der EU ansässigen Brokerhäuser müssen durch eine Finanzaufsichtsbehörde eines EU-Mitgliedstaates gemäß der Finanzmarktrichtlinie MiFID reguliert werden. In der Realität lässt sich die Regulierungspraxis in Zypern jedoch kaum mit jener in Großbritannien vergleichen. Hohe Ansprüche an die Bewertungs- und Durchgriffsfähigkeit von Regulierungsbehörden können nach wie vor nur an etablierten Finanzplätzen gestellt werden.

 

 

Nachteil III: Verluste über den Einsatz hinaus sind möglich

Die niedrigen Kapitalanforderungen und intuitiv bedienbaren Handelsplattformen locken nicht zuletzt viele Einsteiger in den Handel mit CFDs. Gerade diese aber sollten sich der besonderen Risiken bewusst sein: Im Extremfall kann es zu Verlusten kommen, die die geleistete Einlage um ein Vielfaches übersteigen. Das ist insbesondere in volatilen Märkten und im Zusammenhang mit Kurslücken denkbar und lässt sich unter diesen Umständen auch nicht durch Maßnahmen des Risikomanagements oder automatisierte Sicherungsmaßnahmen des Brokers ausschließen.