DER BESTE FOREX & BINÄR BROKER im Vergleich: BD SWISS!

  • Handelskonto bereits ab 100€!
  • Kostenloses Demokonto
  • Geringe Spreads
  • Reguliert in Großbritannien
  • Erstklassiger Support!

CFD Risiko

Den beträchtlichen Gewinnchancen im CFD Handel stehen äquivalente Risiken gegenüber. Diese können durch geeignete Maßnahmen begrenzt und kontrolliert, jedoch nie ganz ausgeschlossen werden. Die Kontrolle des Risikos gehört zu den wichtigsten Komponenten jeder tragfähigen Handelsstrategie. Spätestens seit dem Ausbruch der Finanz- und Wirtschaftskrise in den Jahren 2007 und 2008 und den damit verbundenen Turbulenzen an den internationalen Finanzmärkten ist deren riskanter Charakter wieder gewahr geworden. Wenn der Markt innerhalb weniger Stunden um 5 % fällt, können Trader mit CFD Shortposition viel Geld verdienen. Wer sich auf der falschen Seite positioniert hat, benötigt dagegen Nehmerqualitäten.

compassDer Hebel wirkt in beide Richtungen

Dazu ein Fallbeispiel. Angenommen, der DAX notiert am Morgen eines Handelstages bei 10.000 Punkten. Ein Anleger eröffnet eine Longposition in 20 Kontrakten mit einer Kontraktgröße von 1,0 € pro Indexpunkt. Das entspricht einem Positionswert von 100.000 €, der mit einer Initial Margin von 1,0 % abgesichert werden muss. Noch am selben Tag gibt der Markt infolge überraschend schwacher Quartalszahlen zyklischer Branchen deutlich auf 9500 Punkte nach.

 

Wurde kein Stop-Loss erteilt und wird die Position nicht zwangsweise durch den Broker geschlossen (Die Schließung unterbleibt häufig, wenn sich auf dem Handelskonto genügend freies Kapital befindet) fällt in diesem Szenario ein Verlust in Höhe von 5000 € an, was dem Fünffachen des geleisteten Einsatzes entspricht. Die Hebelwirkung wirkt in beide Richtungen und macht den Handel mit CFDs zu einem riskanten Geschäft.

 

 

chessRisiken intelligent kontrollieren

Da im Extremfall bereits ein einziger ungünstiger Trade zu einem Totalverlust führen kann, erfordert aktives CFD Trading ein geeignetes Risikomanagement. Dieses umfasst die Positionsgrößenbestimmung, die Absicherung jeder Position mit Stop Loss-Orders und die Kontrolle des kumulierten Gesamtrisikos des Handelskontos.

 

Im Rahmen der Positionsgrößenbestimmung wird festgelegt, welcher Anteil des Handelskontos in eine Position investiert wird. Sinnvoll sind abhängig von der Kontogröße Werte von 1-10 % des gesamten zur Verfügung stehenden Kapitals. Grundsätzlich ist eine breite Diversifikation analog zu den Grundsätzen der Portfoliooptimierung sinnvoll. Es bringt allerdings wenig, in viele verschiedene, untereinander hoch korrelierte Basiswerte zu investieren. Im CFD Handel fallen dafür zu hohe Kosten an, da die Handelsfrequenz sehr viel höher ist als bei einem Investmentportfolio.

 

 

Für jede Position maximalen Verlust festlegen

Jede Order sollte mit einem Stop Loss ausgestattet werden. Dadurch lässt sich der pro Position maximal in Kauf genommene Verlust bereits im Vorfeld eines Trades festlegen. Wird die Positionsgröße z. B. auf 10 % des Handelskontos und der maximale Verlust auf 50 % der Initial Margin begrenzt, überschreitet der Verlust unter normalen Umständen nicht 5% des Handelskontos.

 

Dazu ein Fallbeispiel. Der Dow Jones notiert bei 17.000 Punkten. Es soll eine Longposition in 1,0 CFD Kontrakten auf den Index eröffnet werden, der Kontaktwert beträgt 1,0 $ pro Punkt. Der EUR/USD-Wechselkurs notiert bei 1,2 $ pro Euro. Auf dem Handelskonto stehen 5000 € zur Verfügung. Die Initial Margin beträgt 2,0 %.

 

 

locationBeispiel für Stop Loss und Positionsgrößenbestimmung

Der CFD Broker verlangt eine Initial Margin von 340 $, was zum aktuellen Wechselkurs 283,33 € entspricht. Es wird Stop Loss bei 16.830 Punkten gesetzt. Wird die Position zu diesem Kurs glattgestellt entspricht dies einem Verlust von 170 $ bzw. knapp 142 € und damit weniger als 3 % des Gesamtkapitals.

 

Eine Verlustbegrenzung nach diesem Muster ist für den Erfolg im aktiven Handel an den Finanzmärkten essenziell. Erstens ist der maximale Verlust pro Position die einzige Variable einer Handelsstrategie, die durch den Trader per „Dekret“ festgelegt werden kann. Die anderen beiden Variablen (Trefferquote und durchschnittlicher Gewinn in profitablen Trades) können zwar durch die Wahl der Strategie beeinflusst, nicht aber kalkulatorisch festgelegt werden.

 

Zweitens führt der sogenannte Recovery Effekt dazu, dass einmal entstandene Verluste lange Zeit nachwirken und die absoluten Gewinne des Handelskontos schmälern. Ein Verlust in Höhe von 3 % des Kapitals kann durch einen Gewinn von knapp 3,1 % kompensiert werden. Für einen Verlust von 10 % wird ein Gewinn von etwas mehr als 11 % benötigt. Für einen Verlust von 20 % ist bereits ein Gewinn von 25 % erforderlich. Gehen 50 % des Handelskontos verloren, müssen anschließend 100 % gewonnen werden um den Ausgangszustand wiederherzustellen.