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CFD Margin – Beispiel und Erklärung

Die Hebelwirkung gehört zu den wichtigsten Eigenschaften von CFDs. Sie resultiert aus dem Marginprinzip, das auch im Terminhandel seit Jahrzehnten zur Anwendung kommt. Die beiden wichtigsten Marginsätze für CFD Trader sind Initial Margin und Maintenance Margin. Das Margin-Prinzip sieht vor, dass Anleger nicht den gesamten Marktwert ihrer Position bei deren Eröffnung bezahlen, sondern nur ein Bruchteil davon als Sicherheitsleistung hinterlegen. Mit der Sicherheitsleistung schützt sich der Broker gegen Verluste des Kunden, die dieser ohne Pfand per Nachschuss begleichen müsste.

penDie Initial Margin

Die Initial Margin ist der Prozentsatz des Marktwertes einer Position, der zu ihrer Eröffnung hinterlegt werden muss. Ein Beispiel: Werden 10,0 CFDs auf den DAX mit einem Kontraktwert von jeweils 8000 € eröffnet und beträgt die Initial Margin 5 %, werden 4000 € auf dem Handelskonto des Traders als Sicherheitsleistung blockiert.

 

Aus der Initial Margin leitet sich die potentielle Hebelwirkung einer CFD Position ab. Die Hebelwirkung verhält sich reziprok zum Marginsatz: Beträgt dieser 5 % entspricht dies einem Leverage Faktor von 20:1. Broker legen ihre Marginsätze selbst fest. Anbieter aus Deutschland orientieren sich dabei häufig an den vergleichsweise hohen Anforderungen der Terminbörsen, Broker aus dem Ausland setzen die Sicherheitsleistung sehr viel niedriger an.

 

Die Maintenance Margin

Wie hoch die erforderliche Margin ausfällt hängt auch vom Basiswert ab. Bei CFDs auf Währungspaare reichen häufig bereits 0,5 % des Marktwertes, bei Differenzkontrakten auf einzelne Aktien sind 5 % bei Bluechips und 50 % bei Nebenwerten üblich.

 

Ein zweiter wichtiger Marginsatz ist die Maintenance Margin. Diese wird zumeist als Prozentsatz der Initial Margin angegeben. Üblich sind Prozentsätze von 20-60 %. Die Maintenance Margin wird relevant, wenn eine Position sich im Verlust befindet. Je weiter sich der Markt gegen den Trader entwickelt, desto größere Anteile der Sicherheitsleistung werden aufgezehrt.

 

 

brokerCloseout-Level und Nachschusspflicht

Unterschreitet die noch vorhandene Sicherheitsleistung den mit der Maintenance Margin festgelegten Wert, greift der sogenannte Closeout-Level: Der Broker beginnt dann automatisch, offene Positionen glattzustellen um weitere Verluste zu verhindern. Häufig erfolgt dies nach festgelegten Regeln – so werden etwa die Positionen mit dem prozentual höchsten Verlust zuerst geschlossen.

 

Dieser Sicherungsmechanismus ist keine Garantie für das Ausbleiben von Verlusten, die über den geleisteten Einsatz bzw. den Gesamtkontostand hinausgehen. Bei extremen Kursschwankungen sowie im Zusammenhang mit Kurslücken (z. B. nach Wochenenden) kann keinesfalls garantiert werden, dass defizitäre Positionen rechtzeitig geschlossen werden.

 

Nimmt Handelskonto einen negativen Saldo an, sind Trader grundsätzlich zu dessen Ausgleich verpflichtet: Spätestens jetzt kommt es zu einem Margin Call. Dieser kann grundsätzlich auch im Vorfeld des Erreichens der Maintenance Margin erfolgen. Anders als landläufig weithin angenommen wird die Unterrichtung über erforderliche Einzahlungen im Massengeschäft nicht telefonisch, sondern elektronisch vorgenommen.

 

 

workflow2Margin und Risikomanagement

Einige Broker schließen negative Kontostände rechtlich verbindlich aus und zahlen negative Kontostände im Extremfall aus eigener Tasche. Das ist üblicherweise mit höheren Marginanforderungen verbunden.

 

Die durch Broker vorgenommenen Maßnahmen zur Verlustbegrenzung dienen zur Schadensverhütung im Extremfall und ersetzen keinesfalls ein angemessenes Risikomanagement. Grundsätzlich sollte jede im CFD Handel aufgegebene Position mit einem Stop Loss ausgestattet werden. Darüber hinaus sollte pro Position nur ein geringer Anteil des Handelskontos eingesetzt und auf hohe Korrelationen zwischen verschiedenen Positionen geachtet werden.