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CFD Leerverkauf

CFDs ermöglichen unkomplizierte Spekulationen auf fallende Kurse. Auch die Absicherung von Wertpapierportfolios mit Differenzkontrakten ist möglich. Doch wie genau funktioniert ein CFD Leerverkauf, was macht Bärenmärkte so attraktiv und wie wirken sich Dividendenzahlungen auf CFD Shortpositionen aus? Leerverkäufe sind auch an der Börse möglich. Anleger leihen sich dazu Aktien, veräußern diese und vereinnahmen den Verkaufserlös. Falls die Rechnung aufgeht fallen danach die Aktienkurse, so dass die geliehenen Aktien zu einem späteren Zeitpunkt zu niedrigeren Kursen zurückgekauft werden können. Die Differenz zwischen dem Verkaufskurs und den späteren Wiedereindeckungskosten entspricht dem Gewinn.

auctionSo funktioniert ein CFD Leerverkauf

Schon allein aus rechtlichen Gründen sind Aktien-Leerverkäufe über die Börse für Privatanleger relativ kompliziert. CFD Shortpositionen sind mit einem sehr viel geringeren Kapitaleinsatz und sehr viel unkomplizierter möglich. Der einzige Unterschied zu einer Longposition besteht im umgekehrten Vorzeichen des Differenzausgleichsvertrages zwischen dem Anleger und seinem Broker. Der Anleger verdient, wenn die Kurse des Basiswertes fallen.

 

Dazu ein Fallbeispiel. Die XYZ Aktie notiert am Vormittag bei 85 €. Ein Trader eröffnet eine Shortposition in 50 Kontrakten, wobei ein Kontrakt jeweils 1,0 Aktien entspricht. Der Marktwert der Position beträgt somit 4250 €. Der Broker verlangt eine Initial Margin in Höhe von 10 % bzw. 425 €. Im Laufe des Tages gibt die Aktie aufgrund unerwartet schwacher Quartalszahlen eines direkten Konkurrenten um 6 % auf 79,90 € nach. Die Position wird zu diesem Kurs glattgestellt. Daraus ergibt sich ein Gewinn in Höhe von 255 € bzw. 60 % bezogen auf den geleisteten Einsatz.

 

 

chart5Wertpapierportfolio gegen Kursverluste versichern

Neben der Spekulation auf fallende Kurse eignen sich CFD Leerverkäufe insbesondere zur Absicherung eines bestehenden Wertpapierportfolios. Die Absicherung kann so vorgenommen werden, dass Gewinne und Verluste des Portfolios die Gewinne und Verluste der gegenläufigen CFD Position vollständig ausgleichen.

 

Bei dieser Form der Absicherung fallen lediglich Finanzierungs- und Transaktionskosten an. Prinzipiell erhalten Trader durch Shortpositionen Zinsgutschriften. In der Praxis führen die beträchtlichen Zins-Spreads der meisten Broker allerdings zu Kosten. Zeitwertverluste, wie sie bei einer Absicherung mittels Optionsscheinen anfallen gibt es dagegen nicht. Absicherungsstrategien mit CFDs eignen sich aufgrund der geringen Kontraktgrößen für Privatanleger sehr viel besser als Hedging mit großen Terminkontrakten.

 

Kommt es bei einem Basiswert einer CFD Shortposition zu einer Dividendenausschüttung wird der ausgeschüttete Betrag dem Handelskonto des Anlegers belastet. Ceteris paribus fällt der Kurs der Aktie am Tag der Ausschüttung um den ausgeschütteten Betrag, so das im Kontrakt ein Gewinn in entsprechender Höhe verbucht wird.

 

 

chart stepKurse fallen schneller als sie steigen: Was Bärenmärkte so attraktiv macht

Erfahrene Spekulanten wissen das sich in volatilen Marktphasen besonders viel Geld verdienen lässt. Volatilität geht fast immer mit stark sinkenden Kursen einher, da die Kurse an der Börse erfahrungsgemäß mindestens doppelt so schnell fallen wie sie steigen. CFD Leerverkäufe ermöglichen Privatanlegern das gezielte Wetten auf einbrechende Notierungen ohne die spezifischen Nachteile von Optionsscheinen, die in volatilen Marktphasen ausgesprochen teuer sind.

 

Handelssignale für CFD Leerverkäufe spielen in sehr unterschiedlichen Handelsstrategien eine Rolle. Es ist ebenso möglich in Richtung eines bestehenden Abwärtstrends zu handeln wie den Beginn eines solchen zu antizipieren. Letzteres bietet sich z. B. im Zusammenhang mit charttechnischen Ausbrüchen wie etwa der Schulter-Kopf-Schulter-Formation an. Auch der Bruch signifikanter Unterstützungs- und Trendlinien indiziert fallende Kurse.