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CFD Definition und Erklärung

Der Handel mit CFDs hat seit der Jahrtausendwende sukzessive an Bedeutung gewonnen. Mit den Kontrakten lässt sich unkompliziert und mit einem attraktiven Finanzhebel auf steigende und fallende Kurse an den Finanzmärkten spekulieren. Doch wie genau funktioniert ein CFD im Detail?                  CFD steht für Contract for Difference, zu deutsch „Differenzausgleichsvertrag“. Ein solcher Vertrag kommt zwischen dem Broker und seinem Kunden, dem Trader, zustande. Broker und Trader vereinbaren einen gegenseitigen Anspruch auf Differenzausgleich, der sich aus der Kursentwicklung des dem CFD zugrundeliegenden Basiswertes ergibt.

chartDifferenzausgleichsvertrag am Beispiel

Dazu ein Fallbeispiel. Der Deutsche Aktienindex (DAX) wird durch einen Broker mit 8002 (Briefkurs) zu 8000 (Geldkurs) Punkten notiert. Ein Trader geht von steigenden Kursen im Index auf und eröffnet deshalb eine Longposition in einem DAX-CFD. Die Eröffnung der Position erfolgt zum Kurs von 8002 Punkten. Dieser Kurs ist zugleich der Abrechnungskurs des Differenzausgleichsvertrages.

 

Der Broker hat die Kontraktgröße auf 1,0 € = 1,0 Indexpunkte festgelegt. Ein DAX-CFD entspricht somit einem Marktwert von 8002 Punkten. Wie im Handel mit Differenzkontrakten üblich muss jedoch nur ein Bruchteil des Marktwertes in Form einer Sicherheitsleistung hinterlegt werden. Die Initial Margin im Beispiel beträgt 10 %, so dass 800,20 Euro hinterlegt werden müssen.

 

Steigt der DAX am selben Tag auf 8202 zu 8200 Punkte und schließt der Trader seine Position, erfolgt die Abrechnung des Kontraktes zu 8200 €, da Longpositionen zum Geldkurs glattgestellt werden. In diesem Fall besitzt der Trader einen Anspruch auf Differenzausgleich gegen den Broker im Umfang von 198,00 €, was bezogen auf den durch die Initial Margin geleisteten Einsatz einem Gewinn von 24,75 % entspricht.

 

bank2Hebelwirkung ermöglicht hohe Gewinne

Der Gewinn im CFD fällt somit rund zehnmal so hoch aus wie die Kursgewinne im Basiswert mit knapp 2,5 %. Das ist auf den verringerten Kapitaleinsatz zurückzuführen, durch den eine Hebelwirkung realisiert wird. Diese wirkt in beide Richtungen: Entwickelt sich der Markt anders als von Trader erwartet kommt es zu beträchtlichen Verlusten. Dazu ebenfalls ein Fallbeispiel.

 

Anders als in Variante I fällt der Index taggleich auf eine Notierung von 7800 zu 7802 Punkten. Wird die Position zu 7800 Punkten (Geldkurs) glattgestellt ergibt sich daraus ein Verlust von 202 Punkten bzw. 202 €. Das entspricht einem Verlust von etwas mehr als 25 % bezogen auf den geleisteten Einsatz.

 

Mit Differenzkontakten können Anleger an steigenden und fallenden Kursen gleichermaßen verdienen. Um auf fallende Kurse zu setzen wird eine Shortposition im Basiswert eröffnet. Hier erfolgt die Einbuchung der Position zum Geldkurs und die Glattstellung zum (höheren) Briefkurs.

 

moneySpreads, Finanzierungskosten und Nachschusspflichten

Übersteigt der Verlust einer Position die geleistete Margin und befindet sich ansonsten kein weiteres Guthaben auf dem Handelskonto nimmt dieses einen negativen Saldo an. Dazu lassen es die meisten Broker allerdings nicht kommen: Neben der Initial Margin wird auch eine Maintenance Margin festgelegt. Diese wird zumeist als Prozentsatz der Initial Margin angegeben und definiert die Verlusthöhe, ab deren Erreichen die Position automatisch glattgestellt wird um größere Verluste zu vermeiden.

 

Die Differenz zwischen dem Geld- und Briefkurs wird auch als Spread bezeichnet. Sie stellt die Haupteinnahmequelle der meisten CFD Broker dar. Zusätzlich werden häufig Finanzierungskosten berechnet, wenn Positionen über Nacht gehalten werden. Deren Höhe orientiert sich an Referenzzinssätzen.

 

CFDs werden außerbörslich gehandelt

CFD sind - wenn auch nicht bei allen Brokern – auf nahezu alle relevanten Basiswerte erhältlich: Aktien, Anleihen, börsengehandelte Indexfonds (ETFs), Rohstoffe und Edelmetalle, Inflationsraten und mehr. Da dem Handel stets ein Vertrag zwischen Broker und Trader zugrunde liegt handelt es sich um ein vollständig außerbörsliches Produkt, selbst wenn die Abrechnungskurse von einer Referenzbörse bezogen werden.