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Was ist die Abkürzung CFD?

Dass das Kürzel CFD für „Contract for difference“, zu Deutsch: „Differenzkontrakt“, steht lässt sich jedem mittelmäßigen Finanzlexikon entnehmen. Doch was steckt wirklich hinter den Kontrakten, woran sind Interessenkonflikte und überhöhte Kosten zu erkennen und was qualifiziert CFDs im Vergleich zu Hebelzertifikaten, Terminkontrakten und Optionsscheinen? Rechtlich betrachtet ist ein CFD ein Differenzausgleichsvertrag zwischen einem CFD Broker und seinen Kunden. Der Vertrag verpflichtet abhängig vom Marktverlauf eine Partei zum Ausgleich von Kursdifferenzen zugunsten der anderen Partei. Um das Prinzip von CFDs zu verstehen hilft ein Blick auf den Ablauf eines CFD Geschäfts in Zeitlupe.

alarmEin CFD Geschäft in Zeitlupe

Dazu sei ein Fallbeispiel angenommen. Ein Trader eröffnet eine Longposition in einem DAX-CFD zu einem Kurs von 10.000 Punkten bei einem Kontraktwert von 1,0 € pro Indexpunkt. Die Eröffnung der Position besteht aus zwei Transaktionen. Erstens wird ein Kredit über 10.000 € aufgenommen. Zweitens wird dieser Kredit in den DAX investiert.

Geht die Rechnung des Traders auf und steigt der Kurs des DAX auf z. B. 10.500 Punkte und wird die Position zu diesem Kurs geschlossen, ergibt sich ein Gewinn in Höhe von 500 €. Die Glattstellung der Longposition entspricht der Vereinnahmung des Marktwertes von 10.500 €, mit dem zunächst der ausstehende Kredit in Höhe von 10.000 € beglichen werden muss.

Da CFD Broker kein Kreditausfallrisiko eingehen, verlangen sie für die Durchführung der Transaktion eine Sicherheitsleistung (Margin). Bei Index-CFDs beträgt diese meistens 0,5-2,0 % des Marktwertes. Im obigen Beispiel wurde davon ausgegangen dass weder Finanzierungskosten, noch Kommissionen oder Spreads anfallen.

 

 

bonusFinanzierungskosten im CFD Handel

In der Realität spielen alle drei Kostenfaktoren eine Rolle. Bei einer Shortposition werden Wertpapiere ausgeliehen, verkauft und bei günstiger Marktentwicklung zu einem späteren Zeitpunkt zu einem niedrigeren Kurs wieder zurückgekauft, so dass zusätzlich zu oder anstelle von Finanzierungskosten auch Leihgebühren anfallen können. Für Longpositionen, die sich nicht auf einen Kassa-, sondern auf einen Terminmarkt beziehen, werden im besten Fall keine Finanzierungskosten berechnet, da diese im Kurs bereits eingepreist sind. Der DAX Future etwa notiert stets einige Punkte über dem Kassa-DAX.

Das ist auf ein Arbitragegesetz zurückzuführen: Anleger könnten bei identischen Kassa- und Terminkursen ihre Kassaposition verkaufen und mit einem Bruchteil des zuvor eingesetzten Kapitals eine Position im Terminmarkt eröffnen. Bei identischer Partizipation an der Marktentwicklung stünde dann zusätzliches Kapital zur Verfügung, das zu einem sicheren Zinssatz angelegt werden könnte. Die bis zur Fälligkeit eines Terminkontrakts anfallenden, sicheren Zinserträge entsprechen dem Aufschlag des Terminkurses gegenüber dem Kassakurs.

 

 

Vorteile gegenüber Optionsscheinen, Knock-out-Zertifikaten und Terminkontrakten

CFD Trading ist eine vergleichsweise neue Disziplin, besitzt jedoch kein vollständiges Alleinstellungsmerkmal. Mit Terminkontrakten, Knock-out Zertifikaten und Optionsscheinen können Anleger ebenso an steigenden und fallenden Kursen partizipieren und dabei große Finanzhebel einsetzen. Dennoch ergeben sich gegenüber allen drei Instrumenten Vorteile.

Der größte Vorteil gegenüber den an Terminbörsen gehandelten Futures besteht in den sehr viel geringeren Kontraktgrößen von CFDs und den zumeist um Größenordnungen niedriger angesetzten Marginsätzen. Der Kapitaleinsatz fällt dadurch erheblich geringer aus und ermöglicht auch bei Kontogrößen im vierstelligen Bereich eine sinnvolle Aufteilung auf verschiedene Positionen.

 

 

moneyGeringer Kapitaleinsatz und einfache Preisbildung

Im Vergleich zu Optionsscheinen ist die sehr viel einfachere Preisbildung von Differenzkontrakten der größte Vorteil. Der Wert eines Differenzkontaktes richtet sich ausschließlich nach dem Kurs des zugrunde liegenden Basiswertes. Bei Optionsscheinen spielen dagegen die Restlaufzeit und implizite Volatilität eine beträchtliche Rolle: In vielen Marktsituation sind diese beiden Variablen sogar wichtiger als der Kurs des Basiswertes.

Die größte Nähe besteht zu Knock-out Zertifikaten. Diese decken jedoch längst nicht alle relevanten Basiswerte mit einem breiten Produktangebot ab. So ist die Auswahl aus verschiedenen Hebelwirkungen bei vielen Märkten eingeschränkt.